Zoologie

 

Die Zoologie ist das Teilgebiet der Biologie, dass sich mit der Kunde der Tiere, insbesondere der mehrzelligen Tiere (Metazoa) beschäftigt.

Mit verschiedenen Methoden werden Morphologie (Gestalt), Physiologie, Anatomie, Evolution, Genetik, Ökologie und Verbreitung untersucht. Auch das Verhalten und die Systematik des Tierreiches spielen eine wichtige Rolle in der Zoologie.

 

Zur Zoologie gehört nicht nur die Untersuchung von Säugetieren, Fischen und Vögeln. Es gibt die unterschiedlichsten Taxa und manche "Tiere" sehen ehr wie Pflanzen aus...

Beispielsweise Cnidaria (Nesseltiere) und Porifera (Schwämme) sehen in den Augen von "normalen" Menschen eher wie Unterwasserblumen aus...

Auch diese komischen Gesellen sind mehrzellige Tiere. Die Artenvielfalt reicht vom Lanzettfischchen, welches des letzte Rezente kopflose Tier ist, über die Echinodermata (Stachelhäuter) bis hin zu den Krebstieren zu denen der Einsiedlerkrebs und die Mauerassel gehören.

Diese Insekten kommen einem schon eher bekannt vor. Wenn man an Insekten denkt, kommt einem als erstes die Honigbiene oder die Ameise in den Sinn. Wenn man etwas länger nachdenkt, kommt einem beispielsweise der Maikäfer oder ein Schmetterling in den Sinn. Die Kunde von Insekten nennt sich Entomologie.

Schöne und beeindruckende Tiere stellt auch die Gruppe der Aves (Vögel) dar. Jeder ist fasziniert davon, wenn ein Raubvogel, wie der Seeadler seine Schwingen ausbreitet. Die Farbenpracht des Eisvogels zieht jeden in seinen Bann. Auch der Graureiher und der Uhu sind stolze Vertreter, die die Ornitologen (Vogelkundler) untersuchen.

Die Tiergruppe, bei dem beinahe jeder sein Lieblingstier hat, sind die Mammalia (Säugetiere). Was viele nicht wissen ist, dass es auch bei den Säugern ungewöhnliche Vertreter gibt. Das Schnabeltier beispielsweise legt Eier. Die Fledermaus kann Fliegen und der Delfin lebt im Wasser. Normalerweise denkt man bei dem Begriff Säugetier an Hunde, Katzen oder Elefanten.